In dieser Session wurde zunächst darauf eingegangen, dass man sich nicht mehr wie früher darauf verlassen kann, dass mit der nächsten Rechnergeneration die eigene Software automatisch schneller wird.
Es ist nicht mehr so, dass neue CPUs immer schneller werden. Hier scheint man an die Grenzen des Machbaren zu stoßen. Statt dessen geht der Trend hin zu Mehrkern-CPUs. Will man diese ausnutzen, müssen die eigenen Anwendungen multithreaded programmiert werden.
Java-Threads werden wo möglich auf Betriebssystem-Threads abgebildet. Unter Windows XP ist das zum Beispiel der Fall.
Aus Java heraus kann man nicht selbst bestimmen, auf welchem Prozessor welcher Thread läuft, aber das ist auch in den meisten Fällen nicht nötig. Man verlässt sich darauf, dass das Betriebssystem die Threads richtig verteilt. Die meisten Entwickler würden das auch nicht besser optimiert bekommen.
Die Referenten stellten die Features des java.util.concurrent-Packages vor, die in Java 5 dazugekommen sind. Diese vereinfachen die Entwicklung mit Threads deutlich. Es ist nicht mehr notwendig, sich mit der low-level Threading-API von Java herumzuschlagen. Für häufig vorkommende Situationen gibt es jetzt in dem neuen API Unterstützung. Ein Kollege von mir soll mal gesagt haben "Mit Threads kommst du in die Hölle." Möglicherweise ist das jetzt nicht mehr ganz so schlimm ;)
Ein spannender Vortrag, der zeigte, dass es lohnt, sich mit diesem Thema wieder mehr zu befassen.
Dienstag, 24. April 2007
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