Ich komme etwas zu spät. Die Folien sind im Retrostyle. Der Referent ist gerade dabei, konzeptionelle SOA-Grundlagen zu erzählen. Alles wie bei den anderen SOA-Vorträgen auch: Unmengen von Zeug und Abkürzungen, die ich allenfalls in Ansätzen verstehe.
Das Verhältnis von WSDL und BPEL ist nicht ganz klar definiert. Vor allem ist häufig nicht klar, wo man welche Sachem am Besten definiert.
Man braucht für SOA-Projekte einen sehr großen organisatorischen Overhead und es müssen Unmengen Leute und Abteilungen einbezogen werden.
Am Ende kommen ein paar Empfehlungen:
1. Keine Transaktionen über mehrere Services verwenden. Das ist schwer zu handeln und macht das System langsam. Nach Möglichkeit soll man optimistisches Locking verwenden und ggf. inverse Operationen. Letzteres sei auch der Weg, den BPEL nahelegt.
2. Wichtig ist, dass die Services nicht technisch orientiert sind (service.updateCustomer), sondern fachlich (service.createNewCustomer, changeCustomerAdresse, etc.). Ansonsten ist es für den Geschäftsprozessmodellierer sehr schwer, die genaue Funktionsweise und Seiteneffekte der Operationen zu verstehen. Außerdem landet dann Fachlogik (was bedeutet es, umzuziehen) in den Geschäftsprozess-Definitionen.
3. Granularität: Nicht zu grob, nicht zu fein. Aha.
Mittwoch, 25. April 2007
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