Montag, 23. April 2007

AgileDay: Freud und Leid beim Vorantreiben von Agilität - Gero Seifert

Gero Seifert kommt von Nokia Siemens Networks.

Agiler Hype Cycle: Nicht irgendwo auf einem Cycle, sondern Schwankungen im Projekt, ständiges auf und ab bezogen auf die Einstellung zu agiler Softwareentwicklung.

Großes Projekt mit 3 Standorten (incl. einem in Indien), rund 150 Mitarbeiter.

Warum eigentlich agil?
"Wir wissen doch wie man ein Netzwerk-Management-System entwickelt." Früher stabile Anforderungen. Reibungsverluste zwischen Teilprojekten, Lösung durch häufige Integrationen. Termine früher nicht gehalten.

Große Ziele für neues Projekt durch geänderte Hardware und neue Technologien (UMTS/3G).

"Der Stress hört ja gar nicht mehr auf!" mit Agilität. ;-)

Agilität skaliert nicht. 8-Leute-Teams OK, aber Scrum of Scrum schwierig, erst recht, wenn nicht mit Co-Lokation.

Ehrlichkeit, weil es schnell aussieht, aber manchmal nicht wirklich was ausgeliefert werden kann.

Außerdem: Wenn man in Projekten Agilität einführt und auf Probleme stößt, dann muss man sich immer fragen, ob es überhaupt an Agilität liegt oder nicht auch so das Problem aufgetaucht wäre...

Build-Manager eingeführt, weil Build ständig kaputt.

Zusammenfassung:
  • Schnell&deutlich sichtbare Arbeitrsgergebnisse
  • Ausrichtung auf Kundenfeatures statt Techno
  • Aktivere und schnellere Kommunikation