Herr Dr. Mütter ist vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik aus NRW.
Großrechnerumfeld.
On-Site Customer als Bringer, nachdem man dicht zusammengezogen ist. (Davor ging es gar nicht.)
Planning Game ging gut incl. Priorisierung, dabei vor allem dann gut, wenn zwischen Requirementsengineering und Build und Funktionstest liegen!
Weekly Test: Bringt viel, weil wöchentliches Build von echten Anwendern getestet wird.
Refactoring konsequent eingesetzt (war auch wegen der neuen Anforderungen nötig).
Änderungsmanagement: Toolgestützte Änderungsverfolgung, insg. ca. 2.500 Änderungen. Extra-Planungsrunde, um das zu priorisieren.
Pair-Programming: Hat bei denen keiner mehr Bock drauf. (Anmerkung von mir: Erstaunlich, dass doch so viele was gegen Pair-Programming haben...)
Fazit:
Warum nicht auch im Großrechnerbereich agil?
Teamgröße schwieriger, weil 70 Projektmitarbeiter. (Dann eben auch die Frage: Wer spricht mit wem, welche Regeln gelten für die Kommunikation?)
Mein Fazit: Netter Vortrag. Schon interessant, insgesamt scheinen sich zu Recht heute viele Leute einfach in den agilen Methodenbaukästen zu bedienen, ohne konsequent einer und stur einer Methode zu folgen. Entscheidend ist dabei wohl, dass immer gelernt wird und man für sich funktionierende Lösungen (Prozesslösungen!) findet!
Montag, 23. April 2007
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